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Grundlage für die Baugenehmigung

GEOHAUS erstellte den Musterlageplan für Nordrhein-Westfalen in den Jahren 1976, 1979, 1985 und 1990 für die neuen Länder. Letzterer wurde in den neuen Ländern zum Qualitätsmaßstab, fünfhunderttausendfach als Muster verteilt. Dieses Produkt wurde ständig fortentwickelt mit dem Ziel, dem Architekten eine rundum verlässliche Planungsgrundlage, dem Bauherrn eine exakte Kontrollbasis und der Bauordnungsbehörde eine sichere Basis für den Verwaltungsakt „Baugenehmigung“ zu bescheren.

Drei unterschiedliche Lageplanprodukte sind seit langem erprobt und bedeuten:
LPL1 = Mindestangaben lt. BauPrüfVO NRW für ein einfaches Bauvorhaben
LPL2 = Mindestangaben für eine rechts-konforme Planung
LPL3 = LPL2 + unterirdische Leitungen und Sondersachverhalte

2016 ist der Lageplan P hinzugetreten, Wer diesen Lageplan als pdf – File auf dem Bildschirm hat, kann sich Panoramen an bezeichneten Stellen des Grundstücks anschauen. Für den Architekten eine große Erleichterung, für die Baubehörde mehr Sicherheit. Die Panoramen sind an sicherer Stelle im Netz gespeichert und sind gefeit gegen „Fakes“. Dieser Sachverhalt wird aufgrund § 3 (3) BauPrüfVO NRW durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur mit öffentlichem Glauben beurkundet.

FK-P2

Das beurkundete Ergebnis verjährt nicht. Deshalb werden amtliche Lagepläne sorgfältiger Kontrollen unterzogen.
Alle hoheitlichen Vermessungen werden durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur beurkundet, den der Kunde festlegt.

Dazu gehören

  • Lageplan zu Planungszwecken (LPL1, LPL2, LPL3, Lageplan P)
  • Lageplan zum Baugesuch (LAM), Baulast – Lageplan
  • Grenzwiederherstellung
  • Bescheinigungen (Beurkundung von Tatbeständen für amtliche oder Gerichtszwecke)
  • Grundstücks-Teilungen
  • Gebäudeeinmessungen