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Aktuelles

Blase oder Boom?

Es ist selbst für den Fachmann nicht leicht, sich ein exaktes Bild von der Wirklichkeit zu machen:

Fest steht: Niedrige Zinsen verbessern die Erschwinglichkeit.

Fest steht: Mangels Anlagealternativen finden vermietete Altprojekte ihre Kundschaft zu nicht aus dem Projekt erklärbaren Preisen.

Fest steht: In den 7 Top-Städten finden Neubauwohnungen ihre Investoren zu Preisen, die auch dort aus dem Mietmarkt nicht verifizierbar sind.

Fest steht: Die Umlandmieten sind nicht gestiegen (nur die Nebenkosten) und rechtfertigen von ihrer Höhe her aus keinen Neubau.

Fest steht: kleine Bauträger können die verschärften Bedingungen des Wort-Ungetüms „WohnimmobilienKreditrichtlinie“ nicht erfüllen. Das hemmt die Bauwirtschaft.

Fest steht: Sozialer Wohnungsbau in Not?: Nein, in vielen Städten: Interessentenliste auf Null!

Fest steht: Die B-Pläne sind zu teuer.

Fest steht: Die Bauwirtschaft wächst wieder.

Fest steht auch: Politische und wirtschaftliche Interessentengruppen werfen statistische Nebelkerzen, um staatliche oder private Investitionen loszutreten.

Grafik Bauwirtschaft

Laser Scan und gleitende Bildmessung

Der geodätische Beitrag zum Building Information Model (BIM) umfasst bisher die Geoinformation betreffend die räumlichen, inhaltlichen und strukturellen Informationen zu Grundstück, alten und neuen Gebäuden und Umgebung. Darüber hinaus enthält das BIM die Eigenschaften der Bauelemente, die Mengen und Eigenschaften der Bauelemente, die ungefähren Kostenansätze und die Ablaufplanung des Projekts.

Die neuen Messverfahren „Laser Scan“ und „gleitenden Bildmessung“ kommen zum rechten Zeitpunkt und geben BIM einen zusätzlichen Schub, denn jetzt wird die laufende Kontrolle des Bauwerks während seiner Entstehung im Vergleich mit Sollzustand oder vorherigen Istzuständen wirtschaftlich möglich und technisch handhabbar. Der Laser Scan braucht keine Standpunkte und die gleitende Bildmessung wird meist per Drohne vorgenommen. Mit beiden wird eine authentische Punktwolke produziert, die man gleitend mit dem Sollzustand in Verbindung bringen kann.

laser scan

Frauenpower im Geohaus

Bestellung
Pünktlich zum 1. Februar 2017 empfing Martina Tennagels (rechts), Dezernentin der Bezirksregierung Düsseldorf, Martina M. Busch zur Ableistung des Berufseids als Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin mit dem künftigen Sitz im Geohaus am Rathausmarkt in Mülheim an der Ruhr.

Die beiden männlichen Kollegen Dres. Hanns-F. und Otmar Schuster leisteten Beistand. Frau Busch ist seit 15 Jahren im Geohaus tätig und hat ihren Schwerpunkt in der Bewertungs- und städtebaulichen Seite des amtlichen Vermessungswesens.
Societät

Qualitätsmessungen für Logistik weltweit

indianapolis

Fast verloren wirkt das Geohaus - Team Darius Suwala und Kristina Berning in der riesigen Logistik – Halle (500 m *   250 m) in Indianapolis, USA. Ihr Einsatz diente dem exakten Einbau von Regalvorrichtungen und wenn die Anforderung von ± 1,5 [mm] zu unterschreiten ist, ist exaktes Qualitätsmanagement und prinzipientreue Arbeit gefordert.

Moskau, Istanbul, Kopenhagen, London waren Stationen unseres Wirkens. Die Aufgaben sind fast immer unterschiedlich, doch die technischen und organisatorischen Anforderungen sind stets hoch. Dank Internet findet die synchron begleitende Kontrolle oft im heimischen Geohaus statt.

Mission erfüllt: Jahrhundertaufgabe abgeschlossen – Glückwunsch an die Kollegen!

Höhenänderung

Die Landesregierung NRW meldet die Realisierung des geodätischen Raumbezugs. Sensationell, dass Lage und Höhe jeder Struktur nunmehr zum ersten Mal in einem System bestimmt werden können. Gleichzeitig ist das Bezugssystem deutschlandweit einheitlich! Das ist volkswirtschaftlich und wissenschaftlich ertragreich. Man kann nun die Bewegungen der Erdoberfläche wissenschaftlich verfolgen; da schält sich für unser Land ein sehr differenziertes Bewegungsbild heraus. Für die Arbeit auf der Baustelle ergibt sich eine neue Situation: lange Anschlussnivellements werden vermieden; bei Höhenangaben im DHS2016 sind absolute Änderung der Höhenangaben gegenüber früher und deren Stochastik zu beachten. Die Lagekoordinaten haben sich absolut nur wenige Millimeter geändert jedoch mit viel kleinerem Toleranzwert.

Sie haben nach wie vor die Abbildungs-Eigenschaft, dass sich ein 100 m langes Gebäude zwischen Duisburg und Dortmund um ca. 5 cm verkürzt. Deshalb bleibt auf Geohaus - Lageplänen das „Koordinatensystem 999“ mit einheitlichem Maßstab erhalten. Dies bleibt auch für die Anwendung von BIM (Building Information Modeling) bedeutsam.

EXPO REAL und INTERGEO 2016

EXPO REAL (München) und INTERGEO (Hamburg) vermelden: Building Information Modeling gewinnt immer größere Bedeutung. Es ist politisch verankert und wird kommen. Auf der EXPO REAL besuchte Landesbauminister NRW Michael Groschek den Stand von GEOHAUS, um sich über Inhalt und Fortschritt der neuen Technik zu informieren. In GEOHAUS konzentriert man sich auf die Erfassung von Bestandsgebäuden als Ausgangspunkt für die BIM – Anwendung (Instant BIM).

expo2016