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Wann ist eine Absteckung OK?

Absteckungsfehler„Absteckung“ bedeutet die Übertragung von geplanter Geometrie in die Natur - meist der Baustelle. Ihr Ergebnis besteht einerseits in einer topologischen Maß- und Identifikationsskizze und andererseits aus den Nägeln auf dem Schnurgerüst. Sie vermitteln dem unbedarften Nutzer den Eindruck, das Ergebnis sei stets auf 1-2 [mm] sicher. Die DIN 18202 fordert dagegen im Normalfall nur 20 bis 30 [mm] für den Rohbau. Da kann doch nichts schief gehen!? Weit gefehlt: Wenn solche Diskrepanzen beim Endergebnis (Rohbau) unterschritten werden sollen, muss das Vermessungsergebnis keine größeren Diskrepanzen als 7 bis 10 [mm] (bei S = 64 %) aufweisen. Dies wiederum bedeutet eine Unterschreitung eines mittleren Fehlers von ± 5 [mm]. Diese Toleranz wird bei den meisten Absteckungen bereits durch die Identifikati-onsgenauigkeit der Ausgangspunkte aufgebraucht. Die GEOHAUS – Absteckung besteht aus 22 Einzelschritten mit einer Reihe von Maßnahmen zum Abfangen der verschiedenartigen Risiken.