Home » Archiv » „Fit for purpose“ und „Block Chain“ als Aufreger der Stunde
 

Die Expertengemeinde der Geoinformation muss sich derzeit mit zwei Begriffen beschäftigen, die bei Realisierung erhebliche Auswirkungen auf Strukturen und Verfahrensweisen der Fachwelt auslösen würden.

Vertrag und Blockchain

Entwickelt auf der Bankenseite soll die Transaktion der „schlauen Verträge“ (smart contracts) in Sekundenschnelle ohne Vermittler und andere Hilfspersonen mittels Block Chain vor sich gehen und durch die breite Lagerung in vielen Datenbanken gesichert sein.

„Fit for purpose“ dagegen ist ein Grundsatz, der sich in vielen Feldern bewährt hat, aber auch gerade im Kataster der Entwicklungsländer bei den großen Geberorganisationen verfängt, weil die landesweiten Eigentumssicherungs-Systeme oft nicht zu der notwendigen langfristiger Sicherheit in der täglichen Anwendung führen. Man erhofft sich von Kleinsystemen im Crowd sourcing mit Techniken von jedermann bessere und vor allem preiswertere Ergebnisse mit weniger Korruption.

Crowd sourcing für die Katasterarbeit

Gegen beide Entwicklungen gibt es noch große Bedenken aus der Fachwelt.